Schon bald nach dem Aufkommen des Internets entstanden auch die ersten Online-Casinos. Sie waren noch sehr simpel und die Spiele textbasiert, doch der Grundstein für das Glücksspiel im Internet war gelegt. Mit der sich entwickelnden Technologie wurden auch die Glückspiele immer besser und schon bald blinkte und blitzte es auf dem Computerbildschirm wie in einem echten Casino.

Der Siegeszug der mobilen Technologie

Um die Jahrtausendwende hielt das Internet, mit dem damals neuen WAP-Standard, auch Einzug auf den Mobiltelefonen. Auch hier waren die Anfänge relativ primitiv und auch hier waren die Online-Casinos von Anfang an mit dabei. Zu dieser Zeit unterschieden sich die mobilen Spiele aber sehr stark von denen, die man auf dem Computer spielen konnte. Dort hatte zu dieser Zeit Flash von Adobe seinen Siegeszug angetreten und so waren bereits technisch und graphisch ausgefeilte Spiele möglich.

Mit den ersten Smartphones verfügten auch die Mobiltelefone über Browser, die normale Internetseiten aufrufen konnten. Damit war es grundsätzlich möglich, die Angebote der Online-Casinos im regulären Internet zu nutzen. Allerdings benötigte der Browser dafür ein Flash-PlugIn, das für viele Geräte nicht erhältlich war. Selbst wenn alle technologischen Hürden überwunden wurden, machte das Spiel auf den kleinen Bildschirmen zu dieser Zeit wenig Spaß.

Das Ende von Flash

Dies sollte sich alles ändern, als Steve Jobs im Jahr 2010 beschloss, dass Apple den damals fast überall verbreiteten Flashstandard nicht mehr unterstützen würde. Dies wirkte sich vor allem auf das iPhone aus, denn dort waren keine alternativen Browser verfügbar. Um ihr Angebot auch auf dem iPhone nutzbar zu machen, setzten viele Online-Casinos auf HTML5. Dies brachte den zusätzlichen Vorteil, dass so Anwendungen programmiert werden können, die sich an den Bildschirm anpassen. Dieser Vorteil hat dazu geführt, dass heute fast alle Online-Casinos exklusiv auf HTML5 setzen und das Spielen so auf dem Mobiltelefon und dem Computer gleichermaßen funktioniert und Spaß macht.